Trekkingstöcke: richtig einstellen, richtig einsetzen
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KI-generiertes BildStöcke nehmen bei jedem Schritt Last vom Knie und geben im Abstieg Sicherheit. Falsch eingestellt tun sie das Gegenteil: Sie bremsen den Rhythmus und belasten Schultern und Handgelenke.
Die Grundlänge
Stock aufsetzen, Griff fassen: Der Unterarm sollte waagrecht stehen, der Winkel im Ellbogen etwa neunzig Grad betragen. Das ist deine Länge für flaches Gelände. Im Aufstieg verkürzt du um fünf bis zehn Zentimeter, im Abstieg verlängerst du um denselben Betrag. Bei Teleskopstöcken immer die Markierung für die maximale Auszugslänge beachten.
Die Schlaufe ist kein Armband
Von unten in die Schlaufe greifen, dann den Griff fassen. So liegt das Band im Handteller und trägt den Druck, die Hand kann sich locker öffnen. Wer die Hand von oben durchsteckt, hält den Stock dauerhaft fest und ermüdet schneller. In steilem, felsigem Gelände und bei Lawinengefahr nimmt man die Hände bewusst aus den Schlaufen.
Rhythmus und Technik
- Flach: Stock gegengleich zum Bein setzen, kurz abdrücken, nicht aufstützen
- Aufstieg: Stöcke knapp vor den Fuß setzen, Oberkörper aufrecht lassen
- Abstieg: Stöcke früh und weit vorne setzen, Last auf beide Arme verteilen
- Querung: Hangseitigen Stock kürzer greifen, talseitigen länger
- Treppen und Blockgelände: Stöcke zusammenlegen, Hände frei halten
Teller, Spitzen und Pflege
Kleine Teller für harte Wege, große für Schnee, Moor und weichen Boden. Hartmetallspitzen halten viele Saisons, Gummipuffer schonen Fels und sind auf Asphalt leiser. Nach nassen Touren solltest du Teleskopstöcke auseinanderziehen und trocknen lassen, sonst setzen sich die Klemmen fest. Bei Außenklemmen die Spannung nachstellen, wenn der Stock unter Last einfährt.
Faltstock oder Teleskop
Faltstöcke sind kurz gepackt und leicht, ideal für Speed Hiking und zum Mitnehmen im Tagesrucksack. Teleskopstöcke sind stufenlos anpassbar und robuster, die bessere Wahl für Hüttentouren mit viel Gewicht und wechselndem Gelände.

